Wir sind sehr traurig
Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Vereinsmitglied Gustav Lüschen.
Gustav Lüschen war Gründungsmitglied des Museumsvereins und lange Jahre erster Vorsitzender. Unzählige Male hat er in seiner unnachahmlichen Weise mit klarer und blumiger Sprache Besuchern des Museums erläutert, wie aus Ton Steine werden. Er hat Kindern und Erwachsenen die Funktionsweise eines Ringofens erklärt und wusste viel zu erzählen, über das Leben der ehemaligen Ziegeleiarbeiter. Anfang der dreißiger Jahre hat er selbst auf der Ziegelei gearbeitet.
Darüber hinaus hat sich Gustav Lüschen in unzählbaren Arbeitsstunden maßgeblich um den Erhalt der Ziegelei und den Aufbau des Vereins gekümmert. Seit 2002 ist er Ehrenvorsitzender.
Wir haben Gustav Lüschen viel zu verdanken!
Klicken Sie hier, wenn Sie Gustav Lüschen auf einem Rundgang übers Ziegeleigelände begleiten möchten.
An Himmelfahrt, da sehen wir uns...
Am Himmelfahrtstag (17. Mai) ist unser Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ganz gleich, ob Sie mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, eine Stippvisite im Museum lohnt immer. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Und noch ein Hinweis: Pfingsten bleibt das Museum geschlossen.
Nanu, da arbeitet doch wieder wer.....
Seit geraumer Zeit scheint es, als wären die alten Ziegeleiarbeiter an ihre frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt. Dank Kunsthandwerker Reinhard Kowal arbeiten jetzt ihre "steingewordenen" Kollegen und drehen die Zeit um fast 40 Jahre zurück.
Kunst am Ringofen
Tippelbruder besucht die Ziegelei
In der vergangenen Woche tippelte auf der Straße ein Wandergeselle mit seinem Stenz durchs frostige Westerholt. Eine Einladung zum Aufwärmen mit einem warmen Kaffee ins Ziegeleimuseum nahm er sofort an. Er begrüßte alle Beschäftigten auf der Ziegelei mit Handschlag. Jeder wollte wissen: Wo kommts du her? Wo willst du hin? Der Zimmerergeselle hieß Andreas und ist Mitglied in der Gesellenvereinigung "Rolandschacht".
(v.l.)Werner Klockgether, Doris Müller, Tobias Haupt, Tippelbruder Andreas, Sabine Ruge, Albert Hinrichs
Er kommt aus Erding bei München und war bisher zwei Monate unterwegs und wird erst 2014 seine Heimat wieder sehen. Albert Hinrichs lud ihn spontan auch zum Mittagessen mit allen Beschäftigten ein. Nach Einnahme des leckeren Eintopfes und einer kleinen Mittagspause tippelte er wieder los in Richtung Osnabrück.
Ein Ausflug in die Vergangenheit
Das Gebiet in Westerholt stand nach dem zweiten Weltkrieg zunächst brach. 1824 wurde vom Landwirt Teebken aus Oberlethe ein Antrag gestellt, dort eine Schnapsbrennerei zu errichten. Später entschloss er sich aber eine Ziegelei zu bauen, um die guten Lehmvorkommen unter seinen Ländereien verwerten zu können. [Hier erfahren Sie mehr]
Theaterbühne
Vorhang auf, zur neuen Veranstaltungssaison.
Die Zeit des Steinetrocknens ist längst vorbei. Heute wird der goße Trockenschuppen als Veranstaltungsort genutzt. Und ganz neu ist eine professionelle Bühne. Theateraufführungen, Musik, Tanz, Chorgesang, Open-Air-Kino, Lesungen, Konzerte und Kulturevents jeglicher Art sind so möglich. Weitere Informationen unter 04407 716156.
Radiomitschnitt
Zu Gast in der NDR1 Plattenkiste |
![]() | 28.01.2009: Zu Gast in der NDR1 Plattenkiste Albert Hinrichs, Hermann Lohaus und Heinz Wellmann im Gespräch mit Moderatorin Claudia Fyrnihs |










