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Ziegeleimuseum

Eine Ziegelei in "Alten Tagen"

Die Teebken'sche Ziegelei wurde im Jahre 1845 vom Landwirt Teebken aus Oberlethe gegründet, der damit die guten Lehmvorkommen unter seinen Ländereien verwerten wollte. Zunächst wurden alle Tätigkeiten in reiner Handarbeit verrichtet und die Ware in einem Feldbrandmeiler gebrannt. Auf diese Weise konnten bereits pro Saison bis zu 150.000 Steine erzeugt werden. Die Anlagen wurden bis zur Jahrhundertwende weiter verbessert und kurz vor dem 1. Weltkrieg sollte der Betrieb zu einer "Ringofenziegelei mit Dampfbetrieb" erweitert werden. Erst nach dem ersten Weltkrieg, im Jahre 1925, endete der Ausbau des Werkes mit der Fertigstellung des Ringofens. Aber auch in den späteren Jahren, bis um 1960, verbesserte die Familie Teebken ihren Betrieb immer wieder durch Anschaffung neuer Geräte und Maschinen. Schließlich hätte ein automatischer Tunnelofen gebaut werden müssen, um das Werk rentabel zu halten. Die Tonvorkommen hätten die, für einen Familienbetrieb gewaltige Investition auch gerechtfertigt. Die Eigentümer schätzten aber die Chancen für die kleinen Ziegeleien ungünstig ein und gaben daher den Betrieb zum Saisonende 1966 auf.